BOLetin

27Nov2014

Deutsche und bolivianische Jugendliche debattieren über den Klimawandel

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der katholischen Kirche Boliviens und der Diözese Trier fand erstmalig eine Begegnungsreise von Schülerinnen und Schülern aus der Diözese zu ihren Partnerschulen in Bolivien statt. Für drei Wochen hielten sich die Jugendlichen in Bolivien auf, um gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Mitschülern Projekte im Umweltbereich durchzuführen. So gestalteten z.B. Schüler des Hochwald-Gymnasiums aus Wadern den Schulgarten des Colegio Martin Sappl neu. „Mir hat besonders das kreative Arbeiten mit Müll gefallen. Wir haben aus alten Milchtüten Einkaufstaschen und Kleider genäht.“ schildert begeistert die 17–jährige Judith Franken des Angela Merici Gymnasiums aus Trier, die eine Woche am Colegio Copacabana in Potosí verbracht hat. Sven Breder (24), Berufschüler aus Simmern, erklärt weiter: „Trotz der Sprachschwierigkeiten hat die Verständigung erstaunlich gut funktioniert. Wir haben aus alten Plastikflaschen einen Kräutergarten in der Schule angelegt. Nun können sie in der Schulkantine frische Kräuter verwenden.“

Höhepunkt der Reise war eine Jugendkonferenz in Sucre, bei der beiden Seiten eine UNKlimakonferenz simuliert haben. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Stiftung Jubileo aus La Paz. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in die Rolle verschiedener Länder und vertraten teils hartnäckig ihre Positionen. „Anfangs dachte ich, wie kann ich die Position der USA vertreten, wenn ich persönlich überhaupt nicht dahinter stehe. Aber je tiefer man in die Debatte einsteigt, desto mehr verschmilzt man mit der Rolle.“, erzählt z.B. Nusrettin Mutlu (16). „Für uns war es wichtig, den Jugendlichen zu zeigen, wie derartige politische Prozesse ablaufen und warum es so schwer ist zu Entscheidungen zu kommen, verdeutlicht Juan Carlos Nuñez, Direktor der Stiftung. Am Ende verabschiedeten die einzelnen Schulen Absichtserklärungen mit konkreten Aktionen im Umweltschutz. „Unsere Mitschüler werden wir weiter über umweltfreundliches Verhalten aufklären und versuchen, Müll zu vermeiden. Ausserdem fehlt es an unserer Schule an Grünflächen. Daher werden wir nun Bäume pflanzen.“, fasst Eduardo Pattson (15) aus Tarija das Engagement seiner Schule zusammen. Für Sara-Maria Saar, verantwortliche Lehrerin für die Bolivienpartnerschaft am Angela MericiGymnasium in Trier, war es die erste Reise ins Partnerland und für sie steht fest: „Ich werde wiederkommen! Für unsere Schülerinnen war es ein einzigartiges Erlebnis, die bolivianische Kultur, die Gastfreundschaft in den Familien, aber auch die vielen Herausforderungen des Landes kennenzulernen. Nun hat die Partnerschaft für uns konkrete Gesichter bekommen und so fällt es uns leichter sich zu engagieren. In zwei Jahren erwarten wir den Gegenbesuch, dann können wir etwas der Freude und des Dankes zurückgeben.“

Presseecho

07Nov2014

Wir freuen uns darüber, dass auch die Presse auf unsere Reise aufmerksam geworden ist und erneut von uns berichtet.

Volksfreund Bericht

Wochenspiegel Bericht

Copacabana - Titicacasee - Isla del Sol

07Nov2014

Der Dienstag begann für uns mit einer dreistündigen Busfahrt nach Copacabana zum Titicacasee, um gegen Ende der Reise auch etwas von der Vielseitigkeit Boliviens zu sehen.

Dort angekommen, überwältigt von dem faszinierenden Panorama, kehrten wir für eine Nacht in unser Hotel ein. Am Mittag besuchten wir die Promenade, um in einem örtlichen Imbiss frischen Fisch, Trucha (Forelle), des Titcacasees zu genießen. Trotz der Bescheidenheit der Strandbude genossen wir dort das beste Essen unserer Reise.

In unserer Freizeit nachmittags war uns freigestellt, ob wir nun Tretboot fahren, in die Stadt die Kathedrale des Wallfahrtsorts Copacabana besichtigen oder am Steg relaxen wollten.

Gegen 17 Uhr brachen wir gemeinsam auf, um den Calvarien Berg zu erklimmen und von dort aus den Sonnenuntergang zu beobachten.

Nach diesem wunderschönen Naturereignis beschloss die gesamte Gruppe gemeinsam essen zu gehen. Wir ließen den Abend gemütlich in einem Restaurant ausklingen.


Der nächste Morgen startete für uns zwar früh doch dies wurde schnell ausgeglichen durch ein überragendes Frühstücksbüffet. Gut gestärkt machten wir uns auf dem Weg zu unserer Fähre, die uns zur Isla Del Sol brachte. Nach 2 Stunden Fahrt erreichten wir die Insel und machten uns auf den Weg sie zu erkunden. Die 17km lange Wanderung durch die Höhen und Tiefen der Insel brachte uns zwar fast an unsere Grenzen, hatte sich jedoch wegen der spektakulären Aussicht und der herrlichen Landschaft gelohnt.

Ein Highlight der Wanderung waren die Ruinen einer ehemaligen Inkasiedlung, die eine schöne Kulisse boten. Unser Führer füllte diese Stätte durch Legenden mit Leben.

Erschöpft aber stolz auf die zurückgelegten Kilometer, ging es dann mit einer Fähre wieder zurück nach Copacabana. Hungrig stiegen wir von dort in unseren Bus Richtung La Paz. Glücklicherweise konnten wir an der nächsten Fährstation einen kleinen Snack von einer der kleinen Garküchen am Straßenrand zu uns nehmen.

La Paz

05Nov2014

03.11.14

In der neuen Unterkunft, einem Nonnenkloster nahe des Stadtzentrums in La Paz, wurden wir mit einem leckeren Frühstück empfangen. Gleichzeitig konnten wir uns aus einem Panoramafenster einen ersten Überblick über die Millionenstadt verschaffen.

Damit hatten wir noch mehr Lust, die Stadt kennenzulernen und nach einer schnellen Dusche brachen wir sofort auf. Wir eröffneten unsere Erkundungstour mit einer Seilbahnfahrt, die uns nochmal die Stadt samt der umliegenden Berge bewundern ließ. Dabei konnten wir beobachten, wie die Stadt sich über einen Höhenunterschied von 1100m erstreckt. Zurück im Stadtzentrum blieb uns der Nachmittag, um die Touristensträßchen unsicher zu machen.

Mit gefüllten Tüten kam die ganze Gruppe wieder im Kloster zusammen, um den Erzbischof Edmundo von La Paz zu begrüßen. Nachdem er überraschenderweise auf deutsch und mit viel Lebensfreude über seinen Werdegang, wobei auch von einem langjährigen Aufenthalt in Deutschland die Rede war, berichtet hatte, stellte er auch ein paar Fragen an uns. Ihn interessierten unsere Eindrücke aus Bolivien und er betonte außerdem die Wichtigkeit unseres Aufenthalts. Es sei für die Menschen in Bolivien eine Bereicherung, dass vor allem Jugendliche, sei es auch nur aus Neugier, Kontakt zum Partnerland pflegten. Auch ermutigte er uns dazu, die während die Fahrt entstandenen Beziehungen aufrecht zu erhalten.

Nach dieser bereichernden Begegnung beschlossen wir den Tag in einem Lokal, welches viele Coca Spezialitäten anbot.

Todos los Santos

05Nov2014

Der Sonntag stand nach einer anstrengenden Jugendkonferenz zur freien Verfügung. Am Morgen brachen  die, die Lust hatten, zum Friedhof auf, um das besondere Fest Todos los Santos (dt. Allerheiligen) zu erleben. Die Bolivianer glauben verstärkt daran, dass an diesem Tag die Seelen der Toten unter ihnen weilen. Aus diesem Grund werden Speisen und Getränke, die der Tote zu Lebzeiten mochte, ans Grab gebracht.  Außer dem Festakt war auch die Friedhofsgestaltung etwas neues für uns. Die Särge sind in Wände eingelassen und persönliche Gegenstände wie Zigaretten,  Cocablätter und Spielzeug schmücken die Aussenfassade. 


Danach versammelte sich die Gruppe, um im Cafe Mirador das Mittagessen mit Blick über die Dächer der Ciudad Blanca  zu genießen.


Der Nachmittag wurde zum Packen und Ausruhen genutzt, um gut vorbereitet das neue Ziel La Paz anzusteuern. Die 12 - stündige Busfahrt durch die Nacht stellte sich trotz Bedenken als sehr komfortabel heraus. Jeder Sitz konnte in Liegeposition eingestellt werden und erleichterte so das Einschlafen. Kaum erwacht waren wir schon in der größten Stadt Boliviens angekommen.

Jugendkonferenz in Sucre

05Nov2014

In Vorbereitung auf die Simulation einer UN-Klimakonferenz wurden wir am Anfang des Tages in Zweiergruppen eingeteilt, die jeweils ein Land repräsentieren sollten. Zur Recherche suchten wir Internetcafes in der Stadt auf. Nach dem Mittagessen machten wir uns in deutsch-bolivianischen auf den Weg in die Stadt, um die Umwelt auf bestimmt Aspekte zu beobachten. Darunter fielen Transport, Wasser und Energie, Müll und Grünflächen.

Anschließend kamen wir wieder zusammen um der Gruppe unsere Ergebnisse mit Fotos vorzustellen. Schon neigte sich der Tag dem Ende zu und wir vollendeten ihn mit einer Noche Cultural. Jede Gruppe leistete einen spontanen Beitrag, mit Tanz, Musik und Gesangseinlagen. Hierbei bereitete es uns besonders viel Spaß den Bolivianern den Cotton Eye Joe beizubringen und dabei die sprachlichen Hürden zu überwinden.

Obwohl der vorige Abend lang war, starteten wir früh in unser Programm mit einer einstündigen und sehr informativen Präsentation. Danach begann die eigentliche Simulation des Klimagipfels. In alphabetischer Reihenfolge und unter sehr formellen Bedingungen hielten die einzelnen Länder Kurzpräsentationen über die jeweilige Situation. Anschließend schlossen wir uns in Ländergruppen zusammen, die ähnliche Standpunkte vertraten. So tauschten sich zum Beispiel Mauritius und Papua-Neuguinea aus. Mit einer überzeugenden Rede versuchten die einzelnen Zusammenschlüsse ihre Interesse und Forderungen durchzusetzen. Es folgte eine angeregte und spannende Diskussion.


Für besonderes Engagement und ein aktives Einbringen wurden drei von uns mit einem Zertifikat ausgezeichnet.
Beim letzten Punkt der Jugendkonferenz begaben wir uns auf die schulische Ebene und überlegten, was wir konkret am umweltbewussten Handeln des AMGs verbessern könnten.
Am Abend beendeten wir das Projekt mit einem ausgelassenen Beisammensein.

Ein neuer Abschnitt unserer Reise beginnt

02Nov2014

30.10.14


Nach einer herzlichen Verabschiedung von den Gastfamilien, der Schule sowie von Lisa und Simone, die unseren Weg in Potosí treu begleitet hatten, fanden wir uns in aller Frühe mit gepackten Koffern in der Colegio Copacabana ein. Wie immer kam der Bus pünktlich bolivianisch eine halbe Stunde zu spät. Ein wenig erleichert, dass der anspruchsvollste Teil der Reise vorbei war, verließen wir Potosí und nahmen viele neue, tolle, aber zum Teil erschreckende Erkenntnisse mit. Obwohl Krankheiten (auch das Krankenhaus in Potosí lernten wir von innen kennen), Heimweh und die Verhältnisse in den Familien an unseren Kräften zährten, stärkten uns die Erfahrungen dieser Woche. Glücklich vereint brach ein neuer Abschnitt unserer Reise an.


Auf der dreistündigen Busfahrt nach Sucre hatten wir die Gelegenheit, die Woche noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Stadt beeindruckte uns vom ersten Augenblick an und machte unsere Welt mit den weißen Häusern und frischen Grünflächen gleich wieder etwas bunter. Das Wiedersehen mit den Gruppen aus Wadern und Simmern regte einen freudigen Austausch über die verschiedensten Erlebnisse der vergangenen Woche an. Dabei stellten wir fest, dass der Aufenthalt in Gastfamilien uns zwar einiges abverlangt hatte, aber durch Nichts zu ersetzen gewesen wäre.


In der Casa Tréveris, in der wir mit vertraut europäischem Essen verwöhnt wurden, starteten wir in das Projekt der Comisión Hermandad und der Fundación Jubileo. Mit dabei waren jeweils vier Vertreter unserer bolivianischen Partnerschulen.



Nach der ersten Einheit nahmen wir erfreut die Einladung der "Masis", einer bolivianischen, auch in Deutschland bekannten Musikgruppe an. In ihrer Musikschule führten uns zunächst auch Schüler ein liebevoll gestaltetes Programm vor. Anschließend beeindruckten uns die Masis selbst und rissen uns mit ihrer Musik mit. Bestens gelaunt kehrten wir in gemütlichen Bar ein, in der wir den Abend schön ausklingen ließen. Das Highlight auf dem nächtlichen Heimweg stellte die lang ersehnte Pizza auf der schön beleuchteten Plaza dar.


Ein gelungener Abschluss

01Nov2014

29.10.14

Heute morgen wurde es uns im Rahmen des Medio Ambiente Projekts zum ersten Mal ermöglicht, endlich selber aktiv zu werden. Ausgerüstet mit Besen, Warnwesten, welche mit der Aufschrift "Hermandad Copacabana - Angela Merici" versehen waren, und Mülltüten machten wir uns unter Begleitung der städtischen Müllabfuhr auf den Weg in die Straßen Potosìs. Dort kehrten wir unter den Blicken vieler Leute die Straßen.

Bald waren auch einige Journalisten vor Ort, die uns eifrig mit Interesse über unser Projekt interviewten. Bei diesem handelte es sich vor allem um die Bewusstseinsbildung über den Umgang mit Müll, da dies ein schwerwiegendes Problem in Potosí und ganz Bolivien darstellt. Mit Schrecken mussten wir jeden Tag auf's Neue mit ansehen, wie die Schulkinder ihre Süßigkeitenpapierchen unbeachtet auf den Boden fallen ließen, da in der ganzen Stadt nicht genügend Mülleimer zur Verfügung stehen und der richtige Umgang mit dem Abfall fehlt. In der Schule wurde mit der Bewusstseinsbildung wie erwähnt schon klein angefangen, doch heute ging es vor allem darum, die Aufmerksamkeit der ganzen Stadt auf diese Problem zu lenken. Selbst der Bürgermeister empfing uns, um unsere Aktion zu würdigen und zu unterstützen.

Zurück in der Schule hatten wir die große Freude, die mitgebrachten Gastgeschenke an auserwählte Schülerinnen der Primaria zu verteilen. Dies erwies sich jedoch als etwas unangenehm, da die bedürftigsten Mädchen sich in einer Reihe vor uns aufzustellen hatten. Hätten wir im Vorfeld gewusst, welch großer Anteil ihrer Ernährung aus Süßigkeiten besteht, hätten wir den Kindern deutlich mehr Zahnbürsten und weniger Schokolade und Gummibärchen mitgebracht. Dennoch waren sie sehr dankbar.

Zum Mittagessen wurden wir erneut herzlichst von den Gastfamilien empfangen, um uns anschließend frisch gestärkt auf unseren großen Auftritt vorzubereiten. Es war unsere Aufgabe, bei der heutigen Noche Cultural vor der gesamten Schulgemeinschaft einen typisch deutschen Beitrag zu leisten. Dies erwies sich jedoch als nicht so einfach, da uns außer Dirndeln und Oktoberfest keine traditionellen Bräuche bekannt waren. Schließlich entschieden wir uns für den Tanz "Cotton Eye Joe", der den meisten von uns in der Tanzschule schon einmal begegnet war. Es gelang uns damit das große Publikum zu erreichen und wir ernteten viel Applaus. Wir ergriffen dabei auch die Möglichkeit, uns bei allen für die unvergessliche Woche zu bedanken. 


Durch die folgenden Gesänge und Tänze wurde uns nochmals ein intensiver Einblick in die bolivianische Kultur und Traditionen ermöglicht. Die Musik war zwar etwas befremdlich, dafür begeisterten uns die vielfältigen und bunten Trachten umso mehr. 


Insgesamt bildete die Noche Cultural einen gelungenen Abschluss der zurückliegenden Woche in Potosí. Nochmals: Muchas gracias por todo!

Zu Besuch bei hohen Ämtern Potosís

30Okt2014

Am heutigen Tag konnten wir viele wichtige Persönlichkeiten Potosís kennenlernen. So begrüßten wir am Morgen den Direktor aller katholischen Schulen in Potosí. Er empfing uns sehr herzlich in seinem kleinen Büro und erzählte uns die wesentlichen Fakten über seine Arbeit. Außerdem erwähnte er seinen eigenen Radio- sowie Fernsehsender und fragte uns, ob wir spontan zu einem Interview bereit wären. Frau Saar und Simone, die Freiwillige, stellten sich mutig zur Verfügung, weil sie am besten mit dem Spanischen vertraut sind.



Sie berichteten live über unsere Partnerschaft, unsere Eindrücke aus Potosí und unsere Reise im Allgemeinen. Erneut wurden wir Zeugen der Gastfreundschaft der Bolivianer und lernten ein neues landestypisches Gericht kennen: Die Santa Claras (Empanadas) waren köstlich.
Außerdem statteten wir der Institution für die Organisation aller Schulen im Departamento Potosí einen Besuch ab und konnten so einen Einblick in das bolivianische Schulsystem gewinnen.
Zum Mittagessen kehrten wir bei unseren Gastfamilien ein und sammelten dort jeweils wieder mal individuelle Erfahrungen.



Anschließend besichtigten wir das Museo Santa Teresa, ein Kloster des geschlossenen Ordens der Carmeliterinnen. Dort machten wir einen Rundgang und bekamen eine interessante Einsicht in das Leben der ehemaligen Schwestern, welches uns teilweise schockierte, jedoch auch mächtig beeindruckte. Überraschend fanden wir die Tatsache, dass die Nonnen, die komplett von der Außenwelt abgeschottet waren, selbst den Gottesdienst hinter Vorhängen verfolgen mussten.



Danach hatten wir die Möglichkeit, den Bischof von Potosí, Mons. Ricardo Centellas, kennenzulernen und ihm Fragen zu stellen. Gefreut haben wir uns als er fragte: "Conocéis Stefan?", womit er unseren Bischof aus Trier meinte. Er selbst erzählte uns Anekdoten aus seiner Zeit in Deutschland, in denen er besonders das deutsche Bier lobte.
Auch diese Begegnung trug durch den Austausch zur Stärkung der Partnerschaft bei.

El Cerro Rico - Das Tor zur Hölle

28Okt2014

Die neue Woche starteten wir mit einem durchgeplanten Tag. Endlich konnten wir in das Innere des überwältigenden Cerro Rico, den man von überall aus der Stadt bewundern kann, blicken. Ausgerüstet mit Schutzanzug, Helm, Lampen und Gummistiefeln folgten wir den Spuren der Minenarbeiter, wobei zweien schon nach einem ersten Blick hinein bewusst wurde, dass sie sich dieses gefährliche Abenteuer nicht zutrauten.

Die anderen stiegen mit Herzklopfen die steile und brüchige Leiter ins Dunkle hinab. Der Weg beinhaltete einige Hindernisse, die nur mit Mut und Ausdauer zu bewältigen waren: Viele steile, nur provisorisch befestigte Hänge, enge Durchgänge, und Abgründe, über die nur ein schmaler Balken führte.

Auf dem Weg erklärte uns der Minenarbeiter, der uns führte, viele Fakten über die Silbermine. Unter den 16.000 Arbeitern seien 1.000 Frauen und 1.000 Waisenkinder. Ausserdem gaebe es 400 Eingaenge, die in den Berg hinein führen und durch die vielen verzweigten Wege faende man nur schwer wieder ans Tageslicht. Das wohl am meisten Schockierenste war, dass man mit dem Silber, das in dem Berg abgebaut wurde, eine Bruecke von hier nach Spanien bauen koennte. Jedoch staenden ebenso genug Knochen derjeniger fuer eine Bruecke dieser Laenge zur Verfuegung, die ihr Leben in der Mine verloren haben. Noch heute sind die Bedingungen sehr hart und deswegen beten die Arbeiter jeden Morgen zum Tio fuer eine gute Ausbeute und keine Minenungluecke und legen ihm Opfergaben dar. Innerhalb des Berges sei dieser der Gott der Mineralien, ausserhalb der Teufel. Wir waren sehr ueberrascht, als unser Fuehrer der lebensgrossen Gottesfigur wie selbstverstaendlich eine Zigarette anzuendete und Alkohol sowie Coca Blaetter vor seine Fuesse legte.

Auch wir hatten, so wie es sich gehoert, alle eine Tuete Coca Blaetter gekauft und schenkten sie vorbeikommenden Minenarbeitern, die diese dankbar annahmen und in ihren Wangen "verstauten". Nachdem wir schwer atmend endlich wieder an der frischen Luft waren, konnten wir uns kaum vorstellen, dass manche der Mineros 30 Stunden am Stueck arbeiten ohne Sonnenlicht zu sehen.

Angestrengt durch das ganze Klettern in den Minen bekamen wir mittags ein sehr leckeres Essen in der Casa Yachay Mosoj, einer Einrichtung fuer Kinder, deren Eltern in den Minen arbeiten oder die selbst schon Arbeitserfahrung haben. Dort koennen Kinder zwischen 6 und 23 Jahren nach oder vor der Schule hingehen, bekommen eine Hausaufgabenbetreuung und haben hygienische Moeglichkeiten sich zu waschen. Vor allem aber erhalten sie dort ein warmes und reichhaltiges Essen. Was wir ihnen schenken konnten, waren Zuneigung, Aufmerksamkeit und herzliche abrazos.

Um eine wunderschoene Landschaft auf uns wirken zu lassen und ein bisschen zu entspannen, begleitete uns der Direktor der Colegio Copacabana anschliessend zu den Lagunen in Tarapaya, in der Naehe von Potosi. Genannt wird eine dieser Lagunen auch Ojo del Inca, da sie die Form eines Auges hat und schon die Inkas die heissen Thermalbaeder zum Baden nutzten. Manche der Lagunen haben bis zu 150 Grad, in denen man gut Eier kochen koenne. Wir gaben uns jedoch mit einem "nur" um die 45 Grad natuerlich warmen Schwimmbad zufrieden.

El domingo en Potosí

28Okt2014

Wir starteten den Sonntag mit einer Messe in der für den Gottesdienst liebevoll hergerichteten Turnhalle des Colegio Copacabana. Feierlich umrahmt wurde der Gottesdienst durch den Schülerchor. Ungewohnt war jedoch für uns, dass bei der Gabenbereitung drei Mädchen vor dem Altar tanzten, durch die Gitarrenmusik die Stimmung aufgelockert wurde und der Pastor mit der Gemeinde scherzte.

Nach dem Gottesdienst mit ein paar Maedchen aus dem Chor

Anschließend wurden wir von der Familie einer Schülerin zum Mittagessen eingeladen, die uns herzlich bei sich Zuhause empfing und für 14 Leute ein Drei-Gänge-Menü auftischte. Zu unserer Gruppe von 10 AMG-lern waren die stets fröhliche Hermana Damiana, Lisa und Simone, zwei Freiwillige unserer Partnerschule und Daria hinzugestoßen. Wie ihr vielleicht wisst, hat sie dieses Jahr bei uns am AMG Abitur gemacht, verbringt ein Freiwilliges Soziales Jahr in Cochabamba, und ist extra um uns zu sehen für ein paar Tage nach Potosí gereist. Wir freuten uns alle, ein bekanntes Gesicht zu sehen.


Nach dem Mittagessen war ein Aufenthalt in den jeweiligen Familien geplant. Noras und Frederikes Gastbruder, welcher ein Jahr in Saarbrücken verbracht hatte, lud uns jedoch spontan zu einer Fiesta ein, sodass wir auch diesen Nachmittag gemeinsam verbrachten. Aufgeheitert wurde die Stimmung durch eine kurzfristig organisierte Band, welche selbst uns Deutsche mit typisch bolivianischer Musik (Panflöte, Charango) zum Tanzen bewegte.



Müde fielen wir alle an diesem Abend ins Bett.

Ein Tag in der Wüste - Salar de Uyuni

26Okt2014

Nach einer warmen Dusche fit und frisch für den Tag, machten wir uns auf den Weg zur Attraktion "Salar de Uyuni", einer riesigen Salzwüste. Der Ausflug fing schon sehr spannend mit einer abenteuerlichen Fahrt in Jeeps an.

Nach einem ersten Stop an einem Zugfriedhof, fuhren wir in die unendliche Weite der Salzwüste. Natürlich war den Fahrern bewusst, dass wir gerne für ein paar Fotos Halt machen wollten.

 


Das Highlight war jedoch eine große Kakteeninsel mitten im Nichts. Dort machten wir im strahlenden Sonnenschein eine kleine Wanderung, die es aber in sich hatte. 


Viel zu früh mussten wir schon wieder den Rückweg nach Potosí antreten.
Insgesamt war der Tag einfach der Wahnsinn und wir sind froh, dass wir die lange Busfahrt auf uns genommen haben, denn es hat sich wirklich gelohnt.

La ciudad que está más cerca del cielo!

26Okt2014

Ein neuer Tag in der "ciudad que está más cerca del cielo" (die Stadt, die dem Himmel am Nähsten ist).

Der Ausblick von der Kirche San Francisco auf den Cerro Rico Auf dem Dach der Kirche San Francisco
Morgens begaben wir uns in die casa de la moneda, eine alte Münzprägewerkstatt. Wir hatten dort eine Führung, die zwar sicherlich sehr spannend war, für uns aber, da auf Spanisch und viel auf einmal, schwer verständlich. Dennoch waren die Exponate interessant anzusehen.

Innenhof der Casa de la Moneda
Da Potosí während der Kolonialzeit einmal die reichste Stadt der Welt war, ist uns bewusst, das man dies durch das Museum repräsentieren möchte. Dennoch ist es fraglich für uns warum die Regierung so viel Geld in z.B. so ein Museum investiert, während ein Großteil der Bevölkerung in Armut lebt.

Diese ärmlichen Verhältnisse werden für manche von uns auch noch einmal in den Gastfamilien deutlich. Da wir in bescheidenen Verhältnissen leben, müssen wir auf unseren gewohnten Komfort wie z.B. warmes Wasser, Heizung oder Internet verzichten. Während Santa Cruz ein bisschen wie Urlaub war, erkennen wir erst hier in Potosi, dass Bolivien das ärmste Land Lateinamerikas ist. Trotz ärmlicher Bedingungen empfangen uns die Menschen hier mit offenen Armen und beeindruckender Herzlichkeit und sind voller Stolz, unser Gastgeber sein zu dürfen. Das zeigte sich auch in dem köstlichen Mittagessen, das die Lehrerschaft für uns zubereitet hatte. Serviert wurden landestypische Speisen und Getränke unter anderem drei verschiedene Arten von Kartoffeln und Palmherzen. Ausserdem ueberreichte uns der Kunstlehrer der Schule selbstgestaltete und individuelle T-Shirts, worueber wir uns sehr freuten!


Nachmittags konnten wieder einmal Zeugen der großen Recyclingarbeit werden. Wir nahmen teil am Wiegen des gesammelten Papiermülls.
Am Abend machten wir uns auf den Weg nach Uyuni, wo wir den kompletten nächsten Tag verbringen würden. Hierzu nutzen wir einen öffentlichen Bus, die sogenannte Flotta, der uns ein vierstündiges Abenteuer lieferte. Unter anderem wuden wir Zeuge eines 40minütgen Monologs eines Nahrungsmittelergänzungsverkäufers,der mit viel rhetorischem Aufwand seine Produkte anpries. Desweiteren hatten wir das Vergnügen, uns mit einem nicht vollständig schließbaren Fenster herumzuschlagen, durch das wir eine dauerhafte sehr kühle Brise verspürten. Um die Ruhestörung perfekt zu machen, zwängten sich Verkäufer durch den eh schon völlig überfüllten Bus und überboten sich gegenseitig im Schreien und Singen, um auf sich und ihre Produkte (Obst, Zeitung, Teppiche, Brötchen) aufmerksam zu machen.Trotzdem kamen wir wohlbehalten in der kleinen Stadt Uyuni an, wo uns unsere Begleitung Hermana Maribelle sicher zu unserer Unterkunft führte. Diese stellte sich als Mädcheninternat heraus und auch wir mussten uns in einem 14 Personen-Schlafsaal einquartieren, was aber auch sehr gesellig war.

Medio Ambiente - Umwelt

26Okt2014

Am Nachmittag des ersten Tages durften wir sowohl einen theoretischen als auch praktischen Teil über das Thema Recycling miterleben. Uns wurde die große Problematik der Verschmutzung ganz Boliviens nahegelegt. Die Lehrer unserer Partnerschule haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein der Schüler für ihre Umwelt zu schärfen. Dabei ist ihnen wichtig, dass nicht nur Schüler und Lehrer, sondern auch die Eltern an diesem Projekt teilnehmen. Das Konzept der Mülltrennung versuchen sie auch auf öffentlichem Weg zu verbreiten. Ihnen ist es ein großes Anliegen, den alltäglichen Abfall wiederzuverwerten, z.B zu Skulpturen, Schürzen etc.


Wir alle waren fasziniert und schockiert zugleich, da die Mülltrennung und das Recycling für uns selbstverständlich ist.
Nach diesem langen Tag sind wir erschöpft in die Gastfamilien zurückgekehrt und dementsprechend schnell eingeschlafen.

Unsere ersten Eindruecke aus Potosí

23Okt2014


22.10.14


Unsere ganz persoenliche, super herzliche und von der gesamten Schule lang einstudierte Begruessungzeremonie auf das Lied "Alle Kinder lernen lesen" war sehr beeindruckend und beruehrend. Wir haben sogar alle ein selbstgemaltes Bild, ein Armband und viele Umarmungen geschenkt bekommen. So fuehlten wir uns direkt Willkommen!



23.10.14


Der erste Morgen an der Colegio Copacabana war sehr ereignisreich. Wir besuchten einige Klasse, in denen die wirklich liebenswerten Maedchen stolz Praesentationen ueber das Gelernte hielten. Man merkt den Kindern sowie den Lehrern an, dass sie total froh sind, dass wir sie besuchen und sie sorgen sich muetterlich um unser Wohl. Die Hoehe, auf der wir leben, macht uns zum Teil naemlich doch sehr zu schaffen und auch die Unterkunft in den Gastfamilien ist aufgrund der Kommunikation nicht das einfachste. Genauere Berichte folgen moeglichst bald, aber keine Sorge, wir passen aufeinander auf!


Wir melden uns!

Luz y Sombra - Licht und Schatten

22Okt2014

Emotional sind wir erst heute richtig in Bolivien angekommen. Zum ersten Mal haben wir krasse Gegensätze zwischen Bolivien und Deutschland sehen können. Bei unserem Besuch in der Behinderteneinrichtung Teresa de los Andes waren wir teilweise von den dortigen Umständen schockiert und sehr berührt. Zwar war unser erster Eindruck durch die schöne Gestaltung der Anlage sehr positiv, doch mit der Zeit wurden wir sehr nachdenklich und begannen, die Förderung in dieser Institution mit den Deutschen zu vergleichen. Wir empfanden die Ausstattung der Räume trist und es fehlte an Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder. Eine Sozialarbeiterin und ein deutscher Freiwilliger führten uns durch verschiedene Pavillions, in denen wir Schwerstbehinderte sahen, die an Rollstühle gefesselt den Tag absaßen. Es war schwer für uns, unseren Beitrag zu leisten und nicht hilflos zuzusehen. Trotzdem erlebten wir bei der Begegnung mit weniger schwer Behinderten große Herzlichkeit und überwanden unsere Berührungsängste. Jorge beispielsweise, ein erwachsener Bewohner des Heims, suchte auch ohne Worte immer wieder unseren Kontakt und genoss es, meist auch länger als üblich, unsere Hände zu schütteln. Obwohl wir aus Rücksicht auf die Bewohner auf das Fotografieren verzichteten, werden wir diese Bilder wohl nie vergessen und noch lange brauchen, bis wir die Eindrücke verarbeitet haben. 

Trotz der zunächst bedrückten Stimmung, ließen wir das heutige Geburtstagskind nicht zu kurz kommen. Beim Frühstück hatten wir Frau Saar bereits mit Wunderkerzen und einer Kleinigkeit überrascht, aber "Alejandro" konnte unser Geschenk eindeutig toppen. Auf der Busfahrt bei 100 km/h überreichte ein fremder Bolivianer ihr einen Kassenzettel mit der Beschriftung "I'm Alex" und seiner Telefonnummer durch die Fenster des Vans, was zur Ereiterung aller beitrug.

Einen kurzen Zwischenstopp legten wir im Wallfahrtsort Cotoca ein, wo wir das alltägliche Markttreiben auf uns wirken ließen.

Nach einem unerwartet guten Mittagessen machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt, wo wir im Rahmen des Handyfilmprojekts Einheimische zu ihrem Leben interviewten.

Die Hermandad (Partnerschaftskommission) hatte uns zu Ehren einen Gottesdienst vorbereitet, an den sich eine Fiesta mit ausgiebigem Buffet, landestypischen Tänzen und ausgelassener Stimmung anschloss. Dieses Fest wurde zum Anlass genommen, Frau Saar gemäß eines bolivianischen Brauches, ihre Geburtstagstorte "kosten" zu lassen.

Wie ihr seht, haben wir jede Minute des Tages bestens ausgenutzt und fallen nun totmüde in unsere Betten, damit wir morgen fit für die Weiterreise nach Potosí sind. Zunächst fliegen wir von Santa Cruz nach Sucre und von dort aus sind wir mehrere Stunden mit dem Bus unterwegs. Wann wir dort wieder Internetzugang haben werden, ist noch offen.

Hasta la próxima!

Lunes - 20.10.

21Okt2014

Buenas noches!

Wir haben einen langen Tag hinter uns, der jedoch sehr erfolgreich war. Nach ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Diakonia, einer Medienhochschule. Die Professoren hatten für uns ein sehr informatives Programm vorbereitet, das eine Führung durch die Schule, einen Vortrag über Medien in Bolivien und Kennenlernspiele umfasste. Das Interesse der Stundentinnen an unseren Jungs war nicht zu übersehen und auch wir wurden, unter dem Vorwand bolivianisches Bier zu probieren, eingeladen. Außerdem ermöglichte uns die herzliche Gastfreundschaft einen weiteren Einblick in das exotische Essen, indem ein umfassendes Buffet mit bolivianischen Früchten und Spezialitäten angerichtet worden war. In einem weiteren Vortrag erhielten wir viele wertvolle Tipps zum Drehen eines Filmes, die wir bei unserem morgigen Projekt gleich anwenden können. Auf dem Plan steht, in der Innenstadt einen Kurzfilm zum Thema "Zeig mir deine Welt" zu produzieren. 

Wir freuen uns schon auf den nächsten Tag und davon berichten zu können.

Hasta mañana!

 

  

Unser erster Tag- Santa Cruz

20Okt2014

Auf dem etwas länger als gedachten Weg ins Zentrum konnten wir schon einige Teile der Stadt Santa Cruz erleben. Wir machten die Erfahrung, dass eine Gruppe europäischer Jugendliche großes Aufsehen erregt. Nicht selten fuhren Autos langsam an uns vorbei und hupten. Andere machten Fotos von uns und kleine Kinder sprangen begeistert an uns hoch. Auf der Plaza 24 Septiembre genossen wir das rege Treiben und die sommerliche Atmosphäre.



Einheimische zeigten uns im Rahmen der Bolivienpartnerschaft die Umgebung wie z.B. den Handwerkermarkt und die nächstgelegene Eisdiele. Dabei wurden auch unsere Spanischkenntnisse auf die Probe gestellt und erste Kontakte geknüpft.



Die boliviansche Gelassenheit bemerkten wir erstmals, als wir ca.eine halbe Stunde in der gefüllten Kathedrale auf den Beginn der Messe warteten. Danach ließen wir den Abend glücklich, aber erschöpft in einer Pizzeria ausklingen.


      

Erstes Lebenszeichen!

19Okt2014

Hola! Hiermit schicken wir euch die ersten Lebenszeichen aus Bolivien. Trotz langer Reise, Hitze und gewohnungsbedürftigem Essen ist unser erster Eindruck des Landes überwältigend. Vieles ist noch neu für uns, aber dafür sind wir mit der gesamten Gruppe zur Eingewöhnung ein paar Tage in der Casa Kolping in Santa Cruz.
Nach einer erfolgreichen Siesta ziehen wir jetzt los, um die Stadt zu erkunden.
Da wir hier zum Glück freies WLAN haben ;) folgt der nächste Beitrag in Kürze! Hasta luego!

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Für uns geht es jetzt los! 14 Stunden Flug und die Aufregung steigt.

18Okt2014

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